Freitag, 25. Januar 2008

riaa vs album-mp3-blogs?

sieht so aus, als ob die riaa nun gegen album-mp3-blogs vorgeht. robin hood of indie music und nodatta, sicherlich eine der reichweitenstärksten blogs, sind down. ich sehe die praxis, komplette und brandneue alben ohne erlaubnis der bands zum download stellen, ohnehin kritisch. bleibt die frage, ob man bald auch durch das anbieten von einzelnen songs ins visier geraten kann.

Trackback URL:
http://heyyouhurray.twoday.net/stories/4645897/modTrackback

Eric (anonym) - 25. Jan, 09:46

Wieso nur kritisch?

Komplette Alben ins Netz zu stellen, bevor sie veröffentlicht werden (sonst eigentlich auch) ist doch ohne Frage absolut scheisse! Vorallem, wenn dahinter eine Person steht, die damit Reichweite für ihren Blog/ihr Ego erzielen will und wahrscheinlich noch über Werbung daran verdient. Das hat nichts damit zu tun, dass man gute Musik vorstellen will.
Einzelne Songs kann man als Blogger nur dann verwenden, wenn sie auf dem Server der Plattenfirma oder des Künstlers liegen. Über HypeMachine kann man sich sonst auch schon ganze Alben zusammen suchen. Ich finde auch das Bereitstellen von "nicht-freien" Songs nicht so toll, wenn man sie mittlerweile problemlos im gleichen Medium für 1 Euro kaufen kann (auch wenn das ein bisschen so ist als würde man Kleingeld in den Musikanten-Hut schmeissen).
Schwierig wird es für Blogger, wenn die GEMA/RIAA auch das einbinden freier Mp3s in den eigenen Blog als Urheberrechtsverletzung ansieht. Soll schon vorgekommen sein.

heyyou - 25. Jan, 10:44

klaro, kritisch meint: ich finde es nicht gut. meine eigene politik ist ja auch, auschliesslich freie songs für meine mixes zu verwenden bzw. drauf zu verlinken.

wenn jmd. aber obskuren kram veröffentlicht, der sonst schwer zu bekommen ist, kann er das von mir aus gerne tun. geschädigt wird dadurch kaum einer.
Eric (anonym) - 25. Jan, 21:45

Du warst ja auch nicht gemeint

Dein Blog ist ja auch ne kleine Perlensammlung.

Ich wollte nicht ruppig klingen, aber in letzter Zeit geht mir die "Kunden"- Erwartung, dass Musik generell umsonst sein soll weil die Bands ja an den Konzerten so viel verdienen, ganz schön auf die Nerven. Seit dem Radiohead-Download-Experiment und Madonnas neuem Vertrag mit ner Konzertagentur schein irgendwie jeder zu glauben, das sei der neue Weg.

heyyou - 26. Jan, 14:15

diese erwartungshaltung ist da, das lässt sich nicht mehr zurückdrehen. bands, die in zukunft musik direkt verkaufen wollen, werden das mit viel engagement selber tun müssen und auch können. der andere weg, über große labels/services, wird die nahezu kostenlose freigabe von musik sein, um mit dem drumherum zu verdienen. streaming-angebote wie rhapsody oder last.fm stossen die tür dorthin schon weit auf. mir fehlt da allerdings der besitz.

ramalama gabba gabba punk pop heaven

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