tolle bands mit doofen namen (part1)

michael idov ist ein klassischer tausendsassa. journalist für slate, pitchfork und wasweissich noch, gescheiterter kaffeehausbesitzer, gebürtiger lette, anscheinend auch noch tv anchor man (heute :"he doesn't have anchorman hair", die new york press, haha) - in der summe vermutlich eine beeindruckende persönlichkeit. das einzige was hier zählt: er ist sänger und wohl auch mastermind von spielerfrau.
die inhalte der songs erinnern an jarvis cocker, die meisten songs sowohl in der stimmfarbe als auch der lässigkeit der gesamten band an die tindersticks. die texte sind düster, aus verbitterung wird kein hehl gemacht. schwarzer humor, kleine seitenhiebe auf m.i.a. und gogol bordello.
2004 hat idov mit seinen demos produzent martin bisi überzeugt (swans, iggy pop, dresden dolls) und nach den ersten aufnahmen eine komplette band zusammengestellt. danach ep, 2006 das album "sad part". ein wenig buhei in den blogs und der lokalen presse, aber ansonsten scheint das wirklich gute album leider untergegangen zu sein.
mp3:
vulgar tongue
alt
collar
links:
website / myspace
heyyou - 30. Aug, 23:53
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